Suchtprävention an Schulen
Kurze Info und Inhalt
Die Schule ist ein wichtiger Bestandteil der Suchtprävention. Diese Fortbildung richtet sich an Personen, die Suchtprävention an Schulen anbieten möchten oder bereits damit beauftragt sind. Dazu zählen beispielsweise Jugendsozialarbeiter*innen an Schulen (JaS), Schulsozialarbeiter*innen und suchtpräventionsbeauftragte Lehrkräfte. Gemeinsam wird erarbeitet, wie ein Gesamtkonzept an der Schule aussehen kann und wie dieses umgesetzt und weiterentwickelt wird.
TN min/max: 8/16
Programm
In dieser Fortbildung erwerben Sie praxisnahes Wissen zur Suchtprävention im schulischen Kontext. Sie lernen, wie Sie Präventionsmaßnahmen wirksam und nachhaltig in Ihren Schulalltag integrieren können.
Die Fortbildung ist in vier aufeinander aufbauende Module gegliedert, die theoretische Grundlagen mit konkreten Handlungsmöglichkeiten verbinden.
Sie setzen sich mit den Rollen und Aufgaben der Akteur*innen in der Schule auseinander, klären zentrale Begriffe und Qualitätskriterien der Suchtprävention und beschäftigen sich mit deren Zielen. Sie erhalten Einblicke in die Entstehung von Sucht und lernen, verschiedene Konsumformen zu unterscheiden. Darüber hinaus werden Risiko- und Schutzfaktoren reflektiert und die Bedeutung von Sprache und Haltung in der Präventionsarbeit besprochen.
Weiter erhalten Sie rechtliche Orientierung und Handlungssicherheit. Sie lernen schulische Gesamtkonzepte der Suchtprävention kennen, arbeiten mit Konsumvereinbarungen und Stufenplänen und erarbeiten Vorgehensweisen für den Umgang mit konkreten Verdachtsfällen.
Abschließend stehen Präventionsprojekte, Finanzierungsmöglichkeiten, Netzwerkarbeit und die Übertragung der Inhalte in die eigene Praxis im Fokus. Praxisnahe Beispiele aus verschiedenen schulischen Arbeitsfeldern begleiten alle Module und zeigen Ihnen, wie Sie Kolleg*innen und die Schulleitung für die Suchtprävention gewinnen und motivieren können.
