70 Jahre Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

22.09.2021

70 Jahre Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz

Zum 70. Geburtstag hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e.V. (BAJ) gestern im Rahmen eines Festaktes einen Blick zurück und nach vorn geworfen. »Wir freuen uns, das 70-jährige Bestehen der BAJ mit zahlreichen Weggefährtinnen und -gefährten zu begehen, mit denen wir gemeinsam in den vergangenen sieben Jahrzehnten stets den Schutz von Kindern und Jugendlichen in den Fokus unserer Arbeit gestellt haben«, so Klaus Hinze, Vorsitzender der BAJ in seiner Eröffnungsrede. »Die BAJ stand in all den Jahren für den gesetzlichen Kinder- und Jugendschutz und den erzieherischen Kinder- und Jugendschutz. Der interdisziplinäre Dialog mit Wissenschaft und Praxis bildet eine der Grundlagen unserer Arbeit – dabei verstehen wir uns als Plattform für fachlichen Austausch und Vernetzung«, so Hinze weiter.

Besonderer Dank für den beständigen Einsatz der BAJ kam auch von der Parlamentarischen Staatssekretärin bei der Bundesjugendministerin, Caren Marks. »Die BAJ hat sich stets als starker Partner an der Seite des Bundesjugendministeriums gezeigt und sich in 70 Jahren der Aufgabe junge Menschen zu schützen gewidmet«, so Caren Marks in ihrem Grußwort.

Auch die Bundesjugendministerin Christine Lambrecht hat der BAJ bereits vorab in einer Festschrift für ihre Arbeit gedankt. »Die BAJ ist eine ungemein wertvolle und verlässliche Partnerin und gehört in Deutschland im Bereich des Kinder- und Jugendschutzes schlicht zur gewachsenen Infrastruktur. Ich wünsche der BAJ für das kommende Jahrzehnt weiterhin die nötige Willensstärke und Flexibilität sich den Herausforderungen des Kinder- und Jugendschutzes zu stellen«.

Die Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen wurde mit einer Fachveranstaltung »Europäischer Jugendmedienschutz – Ideal oder Utopie? Chancen und Grenzen eines Jugendmedienschutzes in Europa« eingeleitet, in der Dr. Claudia Lampert vom Leibnitz Institut für Medienforschung/Hans-Bredow-Institut zu Beginn Einblicke in die Mediennutzung von Kindern in verschiedenen europäischen Ländern gab und dabei Unterschiede auf nationaler und sozialer Ebene herausstellte. Kai Hanke, vom Deutschen Kinderhilfswerk, betonte vor dem Hintergrund der geltenden UN-Kinderrechtskonvention, dass Kinderrechte auch im Internet gelten und damit der Jugendschutz im digitalen Raum zentral für das Kindeswohl ist. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion waren sich alle Beteiligten einig, dass der Kinder- und Jugendschutz auch zukünftig eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, um Schutz, Befähigung und Teilhabe für alle Kinder und Jugendlichen zu sichern.

10. September 2021

 

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